Feingoldbarren
Gold ist als Zahlungs- und Tauschmittel seit vielen tausend Jahren auf der ganzen Welt akzeptiert. Neben dem Reiz, den physisches Gold auf Menschen ausübt, waren hierfür vor allem die Knappheit, beliebige Teilbarkeit und Haltbarkeit des Edelmetalls entscheidend.
Bis zum Zusammenbruch des Bretton Woods Systems Anfang der 1970er Jahre galt der Goldstandard, d.h. die Menschen konnten ihre Barreserven in einem festen Umtauschverhältnis in Gold (35 US-Dollar für eine Unze Gold) umtauschen.
Nach dem Zusammenbruch von Bretton Woods stieg der Goldpreis rasant an und erreichte Anfang der 1980er Jahre mit knapp 850 US-Dollar für eine Unze (31,1g) Gold den vorläufigen Höhepunkt. Im Zuge der jüngsten Inflationssorgen zog der Goldpreis erneut stark an und stieg zwischen 2003 und 2008 von 250 US-Dollar auf zeitweise über 1.000 US-Dollar je Unze.
Gold wird als wirksamster Schutz gegen Inflation und somit als bester Vermögensspeicher überhaupt angesehen. Dass dieses Zugeständnis durchaus berechtigt ist, zeigt die Vergangenheit: Vor etwa 2.000 Jahren war für eine Toga im Römischen Reich etwa 1 Unze Gold zu berappen. Anfang der 1930er Jahre und auch heute kostet ein maßgeschneiderter Anzug ebenfalls etwa 1 Unze Gold.
Der Kauf von physischem Gold ist in der Regel mit hohen Kosten verbunden. So sind Aufschläge beim Kauf bzw. Abschläge beim Verkauf von bis zu 20% und mehr einzuplanen. Hier gilt die Faustregel: Je größer die Einheit, desto mehr Gold gibt es fürs Geld. Feingoldbarren – in allen möglichen Größen verfügbar – stellen als Anlageprodukte demnach die preisgünstigste Möglichkeit dar. Anders als bspw. bei Silber entfällt zudem die Mehrwertsteuer.