Feinsilber
Die Finanzkrise schockt weltweit die Geldmärkte und insbesondere viele Kleinanleger sind sich nun wieder sehr unsicher, ob das bisherige Vertrauen in die unüberschaubaren Geldmärkte der richtige Weg ist. Natürlich sind hohe Renditeversprechungen immer ein schöner Anreiz, aber wenn das komplette Kapital aus einer Anlage plötzlich weg ist, hätte sich ein jeder Anleger lieber ein paar Prozent Rendite weniger gewünscht, aber dazu ein wenig mehr Sicherheit.
Ohne Frage sicher sind auch in solchen Krisenzeiten Edelmetalle wie beispielsweise das Feinsilber. Schon seit der Antike ist das Edelmetall Silber bekannt als sicheres Zahlungsmittel, im Mittelalter war es nicht weniger beliebt als das Edelmetall Gold.
Das Silber nicht gleich Silber ist, offenbart schon die Abstufung durch Feinsilber. Je nach Legierungsanteil im Edelmetall gibt es auch unterschiedliche Bezeichnungen für das kostbare Edelmetall. Ist beispielsweise das bekannte Sterlingsilber noch mit etwa 7,5 Prozent anderen Metallen legiert, so deutet Feinsilber auf den höchsten Reingehalt von Silber hin. Wünschenswert ist dabei sicherlich 1000 von 1000 Promille reines Silber bei Feinsilber, aber auch schon 99,99 Prozent wird als Feinsilber bezeichnet.
Die Verwendung von solch reinem Silber ist nicht nur bei der Schmuckherstellung zu finden. Gerade dieses Feinsilber findet sich auch als Anlageform wieder, als sogenannte Bullion-Coins, auch wenn bereits Münzen mit 90% Silbergehalt verwendet werden. Des Weiteren findet sich Feinsilber auch in den heutigen Medaillen wieder, welche bei Sportveranstaltungen dem Zweiten verleiht werden.