Feinsilberbarren
Silber gilt als eines der attraktivsten Edelmetalle für die private Geldanlage. Neben Gold ist es vor allem Silber, welches seit Jahrtausenden als Krisenwährung zum Einsatz kommt. Als interessanteste Wege, in Silber zu investieren, bieten sich vor allem Silberbarren und Münzen an. Dabei eignen sich vor allem Silberbarren, um im größeren Stil physisch in Silber zu investieren.
Feinsilberbarren bestehen zu einem Anteil von 99,9 Prozent aus reinem Silber (999/1000) und sind in der Regel in verschiedenen Größen verfügbar. In der Regel haben Feinsilberbarren ein Gewicht von mindestens 50 Gramm. Darüberhinaus sind Feinsilberbarren auch als 100 Grammbarren, 500 Grammbarren, 1.000 Grammbarren und seltener auch als 5.000 Grammbarren verfügbar. Gerade der Kauf von 5.000 Grammbarren ist auch für großvolumige Silberinvestments interessant.
Ein großer Nachteil von Feinsilberbarren ist die Mehrwertsteuer, die beim Kauf fällig wird. Anders als bei Münzen, wird bei Feinsilberbarren der reguläre Mehrwertsteuersatz in Höhe von 19 Prozent berechnet (statt 7 Prozent bei Feinsilbermünzen). Allerdings haben Feinsilberbarren auch einen erheblichen Vorteil gegenüber Münzen. Münzen sind in der Regel deutlich teurer, als der eigentliche Metallwert der Münze. Bei Feinsilberbarren fällt der Aufschlag hingegen minimal aus. Mit Feinsilberbarren können Anleger also unmittelbar an steigenden Silberpreisen teilhaben.