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Feinsilbermünzen

Immer mehr Anleger entdecken Rohstoffe als interessante Anlageklasse. Hohe Ertragschancen und eine große Sicherheit gegen Inflation und Krisen, das sind die Hauptfaktoren, die Anleger zu einem Rohstoffinvestment verleiten. Silber ist neben Gold ein besonders interessantes Edelmetall, welches in der Industrie und der Schmuckindustrie gleichermaßen gefragt ist. Neben Barren, zählen auch Feinsilbermünzen zu den interessantesten Möglichkeiten, physisch in Silber zu investieren.

Feinsilbermünzen zeichnen sich durch einen besonders hohen Silbergehalt aus. Sie bestehen zu einem Anteil von 99,9 Prozent aus Silber (999/1000). Dabei handelt es sich um den höchst möglichen Reinheitsgrad bei Silbermünzen. Die meisten Silbermünzen können mit einem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von nur 7 Prozent gekauft werden. Dadurch unterscheiden sie sich im Wesentlichen von Silberbarren, welche grundsätzlich zuzüglich dem normalen Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent zu erwerben sind.

Der größte Vorteil von Feinsilbermünzen gegenüber Barren ist aber sicherlich die höhere Renditechance. Neben der potentiellen Wertentwicklung, die aus dem reinen Materialwert resultiert, können Anleger auch durch eine Steigerung des Sammlerwerts hohe Renditen erzielen. Besonders seltene Sammlermünzen, die nur in geringen Auflagen ausgegeben werden, können sich im Wert innerhalb weniger Jahre vervielfachen, wenn die Sammlernachfrage entsprechend hoch ist. Bei Silberbarren gibt es hingegen keine Sammlernachfrage, hier zählt lediglich der reine Materialwert. Bei Feinsilbermünzen können Anleger durch den Sammlerwert dagegen auch dann von einem Kapitalerhalt oder einer hohen Rendite profitieren, wenn der Silberpreis rückläufig ist!