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Goldanlage

Gold ist in den letzten Monaten für Anleger wieder interessanter geworden. Nachdem die Weltbörsen fast ausnahmslos kollabiert sind und die Wirtschaftskrise sich schon deutlich bei den Arbeitslosenzahlen bemerkbar macht, fürchten viele Menschen um das bestehende Wirtschafts- und Geldsystem. Das Vertrauen in die Banken ist bei vielen Menschen schon verschwunden und statt das angesparte Kapital auf dem Sparbuch zu lagern, entschließen sich immer mehr Bürger, Gold zu kaufen.

Gold ist bereits seit Jahrtausenden eine Krisenwährung, mit der die Menschen Kaufkraft relativ verlässlich konservieren konnten. Als Wert hat Gold in der Vergangenheit duzende Kriege überstanden und sogar zwei Weltkriege hinter sich. Gold hat bisher jede Krise überlebt, während Papiergeld allzu oft wertlos wurde. In der aktuellen Krise, die von vielen Experten mit der Weltwirtschaftskrise von 1929 verglichen wird, scheint Gold also ein attraktives Investment zu sein.

Doch wie kann man eigentlich in Gold investieren? Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten. Sehr nahe liegend ist sicherlich das physische Investment in Gold. Dabei werden etwa Goldbarren oder Münzen erworben. Viele Menschen kaufen auch Goldschmuck. Der Vorteil des physischen Investments: Da Vermögen ist jederzeit verfügbar. Selbst wenn von heute auf morgen alles zusammenbräche, so könnte noch auf den Goldbestand zugegriffen werden.

Weitere Möglichkeiten, in Gold zu investieren, bieten verschiedene Anlagezertifikate und Fonds von Banken. Hier hat der Anleger allerdings niemals den direkten Zugriff auf den Goldbestand. Der Vorteil: Der Anleger selbst muss sich nicht um die Lagerung des Goldes kümmern. Das indirekte Investment ist sicherlich deutlich komfortabler als der physische Erwerb, allerdings auch wesentlich unsicherer, wenn eine Krise wirklich einmal ausarten sollte.