Rohstofffonds
Rohstoffe bilden die Grundlage für den Reichtum der Industrienationen und für weiteres Wachstum der Wirtschaft. Rohöl stellt hierbei mit einem Anteil von 45% an den geförderten Rohstoff den mit Anstand wichtigsten Rohstoff dar. Dem zunehmenden Appetit der Schwellenländer – allen voran China und Indien – und der Industrienationen auf Rohstoffe stehen lediglich endliche Vorkommen gegenüber, die nach einhelliger Expertenmeinung innerhalb der nächsten 30 Jahre – je nach Rohstoff – zur Neigung gehen. Da in den letzten Jahren keine größeren Mengen an Kapital in die Exploration, Erschließung und Förderung von neuen Rohstoffquellen investiert wurden, müssen sich die Volkswirtschaften quer über dem Globus auf tendenziell steigende Rohstoffpreise einstellen müssen.
Daher sollten auch Rohstoffe in jedem vernünftig diversifizierten Portfolio vertreten sein. Nicht nur in Aussicht stehende Preissteigerungen sprechen für diese Anlageklasse, sondern diese entwickeln sich in der Regel auch anders als die übrigen Anlageklassen wie Aktien und Rentenpapiere. Rohstoffe mindern so meist das Risiko des Portfolios.
Da die Preise von Rohstoffen allerdings teilweise extrem stark schwanken und ähnlich schwer prognostizierbar sind wie Preise von Devisen, bilden Rohstofffonds eine gute Möglichkeit gleich in einen ganzen Korb von Rohstoffen zu investieren, um so das Risiko deutlich reduzieren zu können. Rohstofffonds werden quasi von allen großen Fondsgesellschaften angeboten. Um aus dem riesigen Angebot den passenden Fonds finden zu können, bieten die Ratings von Standards & Poors sowie von Feri gute Möglichkeiten zur Selektion. Diese Ratingagenturen vergeben anhand von Kriterien wie bspw. der Performance des jeweiligen Fonds in der Vergangenheit, der Gebührenstruktur oder des Track Records des Managements bis zu fünf Sterne.